Der goldene Schnitt

Der goldene Schnitt wurde um 300 v. Chr. von dem Griechen Euklid entdeckt. Er zeigt sich in der Natur in seiner ganzen Vielfalt. Wir finden ihn z. B. in der Architektur, Mathematik, Kunst und auch bei uns Menschen. Hier beschreibt er die Gleichheit der Proportionen in mathematischen Formeln und gilt als ästhetisches Idealmaß. Leonardo Da Vincis „Mona Lisa“ ist das bekannteste Werk bei dem der goldene Schnitt nachgewiesen wurde. In der Friseurkunst bietet er Raum für statisch optimal aufgebaute Steckfrisuren und Haarschnitte wodurch deren Frisuren einen natürlichen Schwung erhalten. Aber auch bei verschiedenen Farbtechniken finden wir diese mathematische Formel vor.
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Beim Haarschnitt entwickelt der goldene Schnitt die Form einer Welle. Gemessen wird er bei dieser Haarkunst am höchsten Punkt des Kopfes. Dieser Punkt befindet sich im hinteren Bereich des Oberkopfes und reicht von da an abwärts bis direkt unter den Atlas. Durch diese Länge der Haare am Oberkopf, erhält die Frisur einen ausgeprägten, wohl geformten Oberkopf und Hinterkopf Bereich. Die Vorderkopfpartie (Pony) reicht bis zum Mundwinkel. Wir sprechen jetzt von der ersten Länge. Die zweite Länge beginnt direkt unter dem Atlas und reicht bis ca. zwei Zentimeter auf die Schulter (zweiter Brustwirbel), bei der Vorderkopfpartie bis auf das Brustbein. Ihrem natürlichen Fall entsprechend formen die Haare bei dieser Länge ein „S“. Bei der dritten Länge, der sogenannten BH-Länge bildet sich der dritte Bogen einer Welle. Diese Haarlänge ist auch die optimale Länge zur Hautausscheidung und unterstützt den Körper in seinen Funktionen z.B. bei dem Hormon Aufbau. Die Vierte Länge reicht bis zur Taille. Die fünfte bis zum Po, die sechste bis Anfang Oberschenkel. Die siebte bis zum Knie usw. Die einzelnen Wellenbögen messen je nach Kopfform und Größe zwölf bis fünfzehn Zentimeter.